Bereits seit 2013 helfen wir Unternehmen dabei, Beziehungen zu sogenannten Influencern – oder besser: Content Creators – aufzubauen und gemeinsame Projekte mit ihnen umzusetzen. Dabei zeigt sich immer wieder: Influencer zu finden ist gar nicht das Problem. Sie richtig einzuordnen und die passenden zu finden schon.
Wer Influencer auswählt, startet oft mit Zahlen:
▪️ Follower-Zahlen
▪️ Views
▪️ Wachstum
▪️ und vielleicht noch Engagement
Das ist sinnvoll und ein guter Start. Aber unvollständig.
Zahlen sind nur die eine Wahrheit im B2B-Influencer-Marketing
Wir schauen uns nicht nur Follower-Zahlen an, sondern fokussieren uns zusätzlich auf die aktuelle Entwicklung und brechen die Zahlen weiter herunter: Wie viele Views und wie viel Engagement konnte der Influencer pro Video oder Beitrag in den letzten 30 Tagen oder in den letzten drei Monaten generieren? Hört sich trivial an. Wir beobachten aber immer wieder, dass Unternehmen Kooperationen mit Influencern eingehen, die sozusagen von längst vergangenen Tagen leben, und eine sehr überschaubare aktuelle Reichweite haben.
Ganz klar: Zahlen sind wichtig und sagen viel über die Relevanz eines Influencers oder Content Creators aus. Das Problem: Sie sagen wenig darüber aus, ob dieser Influencer zum Unternehmen und seinen Produkten und Services passt.
Objektive Zahlen mit subjektiven Kriterien ergänzen
In der Praxis entsteht ein belastbares Bild erst dann, wenn messbare (objektive) KPIs und qualitative (subjektive) Kriterien zusammen gedacht werden.
Objektive Kennzahlen liefern Orientierung:
▪️ Reichweite
▪️ Zielgruppenüberschneidung
▪️ Kanalentwicklung
▪️ Aktivität
Gleichzeitig sind subjektive Faktoren entscheidend:
▪️ Glaubwürdigkeit
▪️ Tonalität
▪️ Haltung
▪️ Markenfit
▪️ Fachliche Kompetenz, fachliche Tiefe
Also die Frage: Wirkt der Creator stimmig – und passt er wirklich zur Marke? Hilft er uns dabei, unsere Zielgruppen zu erreichen und unsere Messages glaubhaft zu vermitteln?
Anmerkung: Speziell die Bewertung nach subjektiven Kriterien erfordert dabei aber ein hohes Maß an Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Und: Man muss sich intensiv mit den Inhalten der Influencer auseinandersetzen.
Influencer Marketing in Automotive, Maschinenbau, AnlaGenBAU
Erst das Zusammenspiel objektiver und subjektiver Perspektiven macht Influencer vergleichbar und Entscheidungen nachvollziehbar.
Gerade in erklärungsbedürftigen und B2B-Märkten zeigt sich immer wieder:
Erfolg entsteht nicht durch die größten Zahlen, sondern durch das beste Gesamtbild.
Wir arbeiten in der Praxis deshalb mit einem Kriterien-Set-up, das alle relevanten Aspekte abbildet – und je nach Kunde, Zielsetzung und Umfeld individuell angepasst wird. Erst so entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage pro Influencer, die wir oft auf einem einzigen PPT-Chart abbilden können.

